Die Highlights der CES 2016 Teil 2: Virtual Reality

Die Highlights der CES 2016 Teil 2: Virtual Reality
14.01.2016 Dr. Nikola Bachfischer

Ein Thema, das die CES 2016 beherrschte wie kaum ein anderes: Die virtuelle Realität. Gleich drei Hersteller kündigten Virtual Reality Brillen für 2016 an. Der zu Facebook gehörende Hersteller Oculus, HTC und Sony. Samsung sorgte mit einer neuen, intuitiven Steuerung für VR Anwendungen für Aufmerksamkeit und die neue Produktkategorie der 360 Grad Kameras bewegt sich langsam aus der Nische in den Mainstream. Google gab bekannt, eine eigene Virtual Reality Sparte aufzubauen und Goldman Sachs erklärte in einer Analysten Note, warum der VR Markt in zehn Jahre größer sein wird als der TV Markt.

Das Virtual-Reality-Jahr 2016
Seit Jahren gibt es VR-Konzepte. Doch die CES zeigte: Jetzt erst sind die notwendigen Technologien weit genug entwickelt und auch kostengünstiger, sei es im Bereich fein auflösender Displays oder schneller Computerhardware. Ziel der neuen Konzepte ist die Immersion, d.h. Nutzer sollen in künstliche Welten eintauchen können. Ein Thema, das YouTube Manager VR Robert Kyncl zum zentralen Thema seiner Keynote machte. Seine Begründung: Das immersive Seherlebnis ist neben der Mobilität, Vielfalt und der Verfügbarkeit von Videos eines der Vorteile, die zunehmend mehr Zuschauer vom klassischen linearen Fernsehen zur Video-on-Demand-Plattform locken soll: „I believe digital video will overtake TV to become the single largest way people spend their free time before the end of this decade.“ Und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: Nur zwei Dinge seien seiner Meinung nach für die meisten Leute wichtiger, nämlich Essen und Schlafen.

YouTube GoPro CES 2016Kooperation mit GoPro
Quelle: Techtimes, CES Highlights

Erste Marktforschungsprognosen für die neuen VR Brillen
Seit 6. Januar können Nutzer die lang erwartete Oculus Rift auf der offiziellen Homepage vorbestellen. Während der Versand der 599 USD (bzw. 699 Euro) teuren Brillen im März beginnen soll (tatsächlich wird es für die meisten Besteller wohl Juni werden, wie auf der Site zu lesen ist), wird der Release der HTC Vive für April angekündigt und auch Sony schickt sein PlayStation VR-Headset im Jahresverlauf ins Rennen. Erste Prognosen zu den erwarteten Umsätzen gibt das Marktforschungsunternehmen SuperData ab: 5,1 Mrd. USD Umsatz soll die VR-Branche bereits im Jahr 2016 generieren und verweist dabei auf den Erfolg der Partnerschaft zwischen Oculus VR mit Samsung für GearVR und dem bisherigen Engagement vieler Spieleentwickler. Aufgrund der noch relativ hohen Preise für diese Brillen erwartet SuperData den Großteil des Umsatzes jedoch aus dem mobilen VR-Segment. Ein ähnliches Bild zeichnet Tech Adviser Digi-Capital, der für 2016 einen eher zögerlichen Start sieht, dann aber bis 2020 mit einem Marktwachstum auf rund 150 Mrd USD rechnet.

Mobile Virtual Reality: Innovative Vertriebs- und Marketingkonzepte mit VR Sales
Doch während der Hype um die Einführung von Oculus und Co dem Markt in 2016 einen enormen Wachstumsschub verleihen wird, sieht SuperData den Löwenanteil des VR Marktes im mobilen VR Segment: Mit Googles Cardboard, der Samsung Gear VR oder der Zeiss VR Brille sind bereits genügend erschwingliche Brillen auf dem Markt, die der breiten Masse einen kostengünstigen Einstieg in VR ermöglichen. „Initially, affordable smartphone devices will drive the bulk of sales as consumers first explore virtual reality before committing to the more expensive platforms“.

Eine Lösung im mobilen VR Bereich entwickelten die iq! Labs: Virtuelle Showrooms schließen die Lücke zwischen On- und Offline Welt mit vollkommen neuartigen Einkaufserlebnissen für den Käufer. Der Vorteil für den Verkäufer: Auf weniger Fläche können dem Kunden alle Produkte in jeder nur vorstellbaren Ausstattung, Farbe oder Konfiguration gezeigt werden.

Virtuelle Showrooms VR SalesDie Showrooms von Immobilien, Bädern, Küchen oder Autos werden virtuell
iq! Labs haben erste VR-Anwendungen u.a. für Richter+Frenzel (Sanitär-Großhandel) und die Bayrische Hausbau (Immobilien) erfolgreich realisiert

Fazit: Virtual Reality gilt zu Recht als das Zukunftsgeschäft. Das Potenzial ist riesengroß, um sich mit neuen Konzepten zukunftsfähig aufzustellen. Denn VR leistet viel mehr als nur ein großes Angebot an Spielen. Viele Dinge können neu, nützlicher oder unterhaltsamer gedacht werden. Und auch wenn der Markt noch am Anfang steht, alle großen Techunternehmen sind bereits eingestiegen. Der Markt wird jetzt aufgeteilt und Unternehmen sollten intensiv darüber nachdenken, wie eine innovationsfreundliche, customer-first Strategie für ihre Kunden aussehen könnte.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie der Einsatz von Virtual Reality in Ihrem Unternehmen aussehen könnte, schreiben Sie uns doch unter info(at)i-q-i.net oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen!

0 Kommentare

Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Wir setzen Cookies ein, um die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und um Webseitebesuchern auf anderen Webseiten Werbung abhängig von deren Nutzungsverhalten anzuzeigen. Bitte klicken Sie auf „OK“, wenn Sie mit den vorher beschriebenen Verfahren einverstanden sind. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen