Internet of Things im Mittelpunkt des Mobile World Congress 2015 in Barcelona

Internet of Things im Mittelpunkt des Mobile World Congress 2015 in Barcelona
02.03.2015 Rainer Wiedmann

Der MWC 2015 in Barcelona ist die wichtigste Mobilfunk-Messe der Welt. Mehr als 1900 Aussteller präsentieren bis Donnerstag die wichtigsten Neuheiten rund um Smartphone, Tablets, Mobilfunk & Co. Weltweit hat heute jeder zweite Mensch ein Smartphone. 2020 sollen es mehr als sechs Millliarden sein. Keine andere technische Errungenschaft hat in so kurzer Zeit eine derartige Reichweite errungen und derartige Erschütterungen für etablierte Geschäftsmodelle gebracht.

Doch mobil alleine ist nicht mehr genug
Der MWC ist mittlerweile weitaus mehr als die ‚Handymesse‘. Stand bereits das Messejahr 2014 ganz im Zeichen der Vernetzung, prägt IoT in noch größerem Maß die Messe 2015. Dabei ist die Liste neuer mobiler Modelle und Geräte lang. Samsung versucht, den Erfolg des iPhone 6 mit zwei neuen Flagship Modellen, dem Galaxy S6 und vor allem dem S6 Edge, zu kontern. HTC, LG und Sony ebenfalls. Auch Newcomer vor allem aus China wie ZTE, Huawei und Xiaomi beschränken sich längst nicht mehr auf die Produktion billiger Smartphones, sondern drängen verstärkt ins Geschäft mit  teuereren Modellen. Auffallend: Unternehmen wie Huawei oder LG setzen dabei zunehmend auf Wearables und Smartwatches.

Huawei WatchSmartwatches erobern den MWC 2015. Hier die Huawei Watch

Netzausrüster und Carrier, Tech Dienstleister und App-Entwickler, Geräte und Auto Hersteller treffen hier aufeinander. Startups und Kapitalgeber finden unter dem Motto 4YFN („Four Years From Now“) in den ein paar Kilometer entfernten alten Messehallen ebenfalls eine Plattform. Der ausrichtende Branchenverband GSMA, die weltweite Industrievereinigung der Mobilfunkanbieter, der Hersteller von Netzinfrastruktur und Mobilfunkgeräten, zeigt mit der ‚Innovation City‚, wie die Smart City der gar nicht mehr so fernen Zukunft aussehen könnte.

GSMA Innovation City 2015
4YFNDer MWC als Plattform für Innovation und Disruption

Neuer GSMA Bericht: Internet of Things verändert Familienleben
In Kooperation mit KRC Research stellte der Interessenverband auf dem MWC auch die Studie ‘The Impact of the Internet of Things: The Connected Home’ vor. Deren Fokus liegt auf der wachsenden Bedeutung drahtloser Konnektivität und des Internet of Things im Leben der Verbraucher: So besitzt bereits circa jeder vierte Verbraucher in Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA ein angeschlossenes Gerät, wie bspw. Smart Meters (28%), Sicherheitssysteme (23%), Beleuchtungssysteme (23%) oder Gesundheitsmonitoren (23%). Entscheidend: 89% der Befragten bestätigten den Wunsch einer künftigen nahtlosen Vernetzung von allen ihren Haushaltsgeräten. Ein weiterer Blick auf ein Chart der OECD und die wachsende Zahl vernetzter Geräte in einem Haushalt genügt und man versteht, warum die „nahtlose Interaktion dieser Geräte und Dienstleistungen eine entscheidender Grundlage bildet [und] … die Zusammenarbeit und Interoperabilität zwischen Unternehmen verschiedener Sektoren wichtiger als jemals zuvor“ ist.

Dvice Ownership 2012, 2017, 2022Mit der zunehmenden Anzahl vernetzter Devices ändert sich das Leben der Verbraucher
Quelle: OECD, GSMA Intelligence ‘The Impact of the Internet of Things: The Connected Home
(Anmerkung: Es wurden lediglich Teilnehmer mit starkem technologischen Interesse ausgewählt!)

Fazit: Smartphones waren der Anfang. Bald kommunizieren Alltagsdinge und verändern die Art und Weise, wie wir leben und kommunizieren. Die Herausforderungen, die sich für Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle daraus ergeben, sind enorm. Wir unterstützen Sie gerne, diese erfolgreich zu meistern.

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