Nike mit 51% Wachstum im E-Commerce

Nike mit 51% Wachstum im E-Commerce
30.06.2016 Dr. Nikola Bachfischer

Als erster Sportartikelhersteller hat Nike im abgelaufenen Geschäftsjahr die 30 Mrd. USD Umsatzschwelle geknackt. Ein Plus von sechs Prozent. Doch während die Börse aufgrund eines harten Konkurrenzkampfes mit adidas und Under Armour Anzeichen für ein sich verlangsamendes Wachstum sieht, ist der Konzern mit einem Plus von 51% im Internet nicht zu stoppen: Schätzungen zufolge lag der E-Commerce Umsatz des weltgrößten Sportausrüsters in 2016 bei rund 1,51 Mrd USD. Und Nike will weiter über seine E-Commerce Plattformen wachsen.

Just do … E-Commerce
Quelle: Nike, Inc. FY 2016

Wachstumtreiber: E-Commerce

Die E-Commerce Präsenz in 40 Märkten weltweit zahlt sich aus: Die Umsätze über Nikes E-Commerce Plattformen für das Geschäftsjahr 2016 stiegen laut Unternehmensangaben gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 51%. Angaben über die genaue Summe hat der weltgrößte Sportartikelhersteller selbst zwar nicht gemacht. Nach Analysen von Internet Retailer beläuft sich der Online Umsatz damit aber auf rund 1,51 Mrd USD mit einem Anteil von 4,7% (Vorjahr: 3,3%) am Gesamtumsatz. Die E-Commerce Umsätze stiegen über die Jahre kontinuierlich an, doch die Zielmarke von Nike-Chef Mark Parker liegt mit Blick auf 2020 noch weitaus höher. Bis dahin soll Nike 7 Mrd. USD und damit 14% des Umsatzes über E-Commerce erwirtschaften.

 

Nike wird zum Big Player im E-Commerce
Quelle: Internet Retailer, 2016

Wie Nike sein E-Commerce Geschäft in vier Jahren auf 7Mrd USD steigern will

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, setzt Nike auf eine Reihe digitaler Maßnahmen: 1. Roll-Out mobiler Shopping Optionen für Smartphone und Tabletkunden weltweit. 2. Stärkere Onlinepräsenz in weiteren internationälen Märkten und 3. Ausbau der Omnichannel Strategie. Das komplette Warensortiment soll den Kunden on- wie offline gleichermassen zur Verfügung stehen. Omnipräsenz für die Konsumenten. Gleichzeitig setzt der Konzern mit dem Ausbau des Nike+ Loyalitätsprogramms auf den Trend der Selbstvermessung und Gesundheit: Im Fokus von Fitness-Tracking und Trainingstipps steht zukünftig die Personalisierung, in den Online-Shops sollen an den User angepasste Produkte empfohlen werden. Nike CEO Mike Parker während des Investoren Calls diese Woche: „Mobile innovation and personal services are dominating the landscape. That’s why we invest in integrating digital and physical retail seamlessly, giving our consumers better access to the products they want … and why we’re working even closer with our best wholesale partners who share our vision for the future of retail.“

Fazit

Auch bei adidas ist E-Commerce mit 40% einer der wichtigsten Wachstumstreiber. Und auch adidas plant weiteres Wachstum über seine eigenen E-Commerce Plattformen: Bis 2020 will der Sportartikelhersteller aus dem fränkischen Herzogenaurach den Onlineumsatz auf mehr als 2 Mrd. EUR steigern. Dann soll der E-Commerce-Anteil bei etwa 10% liegen. Die Beispiele der beiden weltgrößten Sportartikelhersteller zeigen: Wachstumstreiber sind E-Commerce und Digitalisierung.

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